Schmucke Stücke: Künstler im Fokus #17, #18 & #19

„Schmucke Stücke: Künstler im Fokus“ ist der Podcast des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau. Mit ihm bringt das Museum für Gold- und Silberschmiedekunst Teile seiner Sammlung direkt nach Hause.

Mirjam Hiller ist eine Meisterin ihres Handwerks und unser Podcastauftakt in 2021 – Teil 17

Mirjam Hiller ist eine Meisterin ihres Handwerks und unser Podcastauftakt in 2021. „Schmucke Stücke: Künstler im Fokus“ ist der Podcast aus dem Deutschen Goldschmiedehaus Hanau und wird auch in 2021 fortgesetzt. Tauchen Sie erneut mit uns in unsere Dauerausstellung ein und lernen Sie die Highlights unserer hauseigenen Sammlung kennen. Regelmäßig werden darin Schmuckkünstler und ihre Werke vorgestellt. Lernen Sie die Goldschmiedekunst und ihre Historie besser kennen und verstehen.

Goldschmiedehaus Podcast – Schmucke Stücke Teil 18

Farbenfroh, auffallend, blickanziehend und tragbar – das ist Schmuck von Peter Chang. Erfahrt in unserem Podcast mehr über den Schmuckkünstler, der mit zwei Armreifen in unser Sammlung vertreten ist. Der Podcast aus dem Hanauer Goldschmiedehaus „Schmucke Stücke: Künstler im Fokus“ geht auch in 2021 weiter. Tauchen Sie erneut mit uns in die Welt des Schmucks ein und entdecken Sie neue Highlights aus unserer Sammlung. Lernen Sie die Goldschmiedekunst und ihre Historie besser kennen und zu verstehen.

Goldschmiedehaus Podcast – Schmucke Stücke Teil 19

Seit einem halben Jahrhundert entwirft und arbeitet Carl Dau (*1942) innovativen, minimalistischen Schmuck mit hohem gestalterischem Anspruch. Heute gehört er zu den bekanntesten Schmuckgestaltern Deutschlands, was zu Beginn seiner Karriere keineswegs absehbar war. Zunächst hatte Carl Dau den Beruf des Seemanns ergriffen und fuhr mit der Handelsmarine mehrere Jahre zur See.

Erst später entdeckte er sein Interesse am gestaltenden Handwerk und entschloss sich, das Metier zu wechseln. Carl Dau war es wichtig, kreativ zu wirken – er wollte sich Objekte ausdenken, die er anschließend selbst herstellen konnte. Deshalb entschied er sich für eine Goldschmiedeausbildung und legte anschließend seine Meisterprüfung an der Staatlichen Zeichenakademie in Hanau ab. Um sich auch im Bereich Entwurf weiterzuentwickeln, begann er ein Designstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.

Nach einem Zwischenspiel als Lehrer, gründete Carl Dau 1980 ein erstes Atelier in Berlin, das mittlerweile zu einer exklusiven Schmuckmanufaktur angewachsen ist. Mit seinen dort angefertigten Arbeiten hat der Goldschmied maßgeblich die Entwicklung der modernen Metallgestaltung in Deutschland beeinflusst. Carl Dau zählt zu den Wegbereitern des seriellen Edelstahlschmucks, zu dessen Etablierung er einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Bis heute verwendet er das Material konsequent weiter und mixt es ganz natürlich mit Gold und edlen Steinen, teilweise auch mit Lack. Schmuck von Carl Dau ist klar gegliedert und steht für eine reduzierte Formensprache mit großem ästhetischem Reiz.

Carl Dau beherrscht aber nicht nur die kleine Form. Bereits seit seinem Studium beschäftigte er sich auch mit dem Thema der Objektkunst. Eine Krönung seiner Arbeit sind die in diesem Zusammenhang entstandenen großformatigen Wandobjekte – ebenfalls aus Stahl und farbigem Lack gefertigt. Die Schau im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau greift das facettenreiche Werk Carl Daus auf und zeigt sowohl Schmuck als auch großformatige Objekte des Künstlers. Präsentiert werden ab 18. April 2021 zahlreiche Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten seines Wirkens.

 

 

 

 

Datum

22.03. 2021 - 30.04. 2021
Vorbei!

Uhrzeit

08:00 - 18:00
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